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Ich
möchte Ihnen in einem kurzen Bericht über das vergangene Jahr
2001 die wichtigsten Ereignisse und Geschehen mitteilen.
Die Mitarbeiter des
Tierheimes Eisenberg waren 2001 insgesamt 343 mal im Einsatz, Tag und
Nacht. Es waren Fundtiere, in Not geratene und so einige aus schlechter
Tierhaltung aus dem gesamten Saale-Holzland-Kreis. Die meisten Einsätze
davon waren in den Abend- und Nachtstunden.
Auf diesem Wege möchten
wir uns bei unserem Tierarzt Herrn Dr. Linke für die gute Zusammenarbeit,
für die schnelle medizinische Hilfe bei Notfällen Tag und Nacht
bedanken und für die gute medizinische Versorgung der Tierheimtiere.
Auch bedanken möchten
wir uns bei unserem Amtstierarzt Dr. Meißner, der stets ein offenes
Ohr für unsere Sorgen und Nöte hat, der uns mit fachlicher Kompetenz
mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch bei Meldungen schlechter Tierhaltung
war Dr. Meißner schnell vor Ort und konnte noch so manch schlimmeres
verhindern.
Auch wieder großen
Dank an die noch bestehende Rettungsleitstelle Hermsdorfer Kreuz, sowie
allen Polizeiinspektionen des Saale-Holzland-Kreises. Denn durch ihre
weitergeleiteten Anrufe in Not konnten wir noch so vielen Tieren helfen.
Brauchte das Tierheim mal Hilfe, standen sie uns stets zur Seite.
Ganz wichtig wäre
zu erwähnen, von den 320 Fundtieren, bzw. von den 143 Fundhunden
konnten von 5 Hunde durch Ermittlungen des Tierheimpersonals und intensiver
Nachforschungen die Besitzer ermittelt werden, die ihre Hunde , aus welchen
Gründen auch immer, ausgesetzt hatten.
1 Hund aus Hermsdorf / Fundort Hermsdorf
1 Hund aus Gera / Fundort Eisenberg Aral-Tankstelle
1 Hund aus dem Burgenlandkreis (Weigelsdorf) / vor dem Tierheim angebunden
1 Hund aus Crossen / Fundort Crossen
1 Hund aus Eisenberg / Fundort Eisenberg
Der momentane Tierbestand
(19.04.2002) im Tierheim Eisenberg:
33 Hunde
41 Katzen
4 Kleintiere
25 Vögel
Sehr lobend möchte ich an dieser Stelle wieder die Tierpatenschaften
erwähnen. Unsere Paten bemühen sich wirklich liebevoll um ihre
Tiere. Sie geben monatlich Sach- oder Geldspenden, was uns immer ein Stück
weiter hilft.
Ein großes Lob
an unsere Tierfreunde, die schon viele Jahre jede Woche zum Ausführen
der Hunde oder zum Streicheln der Katzen ins Tierheim kommen. Hier möchte
ich erwähnen Frau Schild, Kerstin und Gisela Schmidt, Familie Witteck,
Familie Daßler, Familie Hanke aus Eisenberg, Herrn Karl Penkert
aus Bad Klosterlausnitz, Ute, Heinz und Annett Kolodziej, Kathrin Bauer
aus Hermsdorf, Frau Tümmler mit Team REWE-Zipfel OHG aus Hermsdorf,
Christine und Peter Rothe aus Hermsdorf und die vielen nicht genannten.
An dieser Stelle möchten
wir uns bei unserem Vereinsvorsitzenden Peter Rothe ganz herzlich bedanken
für seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Tierschutzvereins
Saale-Holzland-Kreis e.V. Sehr unfangreich und mit viel Mühe, Geduld
und großem Zeitaufwand sitzt er viele Stunden an den aufwendigen
Buchführungen, die ja ordentlich und korrekt geführt werden
müssen. Dann macht er so manchen Sondereinsatz durch Hilferufe im
Tierheim mit, so zum Beispiel, wenn jemand erkrankt ist , da ist immer
Not am Mann.
Dann führt Peter Rothe so oft es geht seinen Patenhund "Lux"
aus, alles so nebenbei. Aber das alles könnte er gar nicht, wenn
er nicht so eine gute Frau hätte, die das alles so akzeptiert oder
auch mitmacht. Wir möchten uns auch bei Christine Rothe recht herzlich
bedanken und hoffen, dass sie auch weiterhin soviel Ausdauer und Geduld
hat für die so wichtige und notwendige Tierschutzarbeit ihres Mannes.
In Punkto Jugendarbeit
hat sich auch wieder so einiges getan. Mit Führungen durch das Tierheim
wurde der Tierschutzgedanke weitergegeben. Hier wurde über die Haltung,
Pflege und Ernährung von Hunden, Katzen, Kleintieren und Vögeln
sowie über die artgerechte Tierhaltung und den Umgang mit Tieren
hingewiesen. Wieder interessierten sich viele Schuleinrichtungen, Kindergärten
und soziale Einrichtungen: Förderzentrum Hainspitz, Grundschule Königshofen,
Schillergymnasium Eisenberg, Martin-Luther-Schule Eisenberg, Jugendbegegnungsstätte
Eisenberg; Regelschule St. Gangloff, Kindergarten Regenbogen, REHA-Klinik
Bad Klosterlausnitz, Ostschule Eisenberg, Regelschule Hermsdorf.
Eine Projektwoche
wurde wieder von der Regelschule Hermsdorf durchgeführt. Die Schüler
wurden bei der täglichen Arbeit im Tierheim mit herangezogen und
es machte ihnen auch Spaß. Begeistert waren sie auch beim Zaunstreichen
dabei. Es wurden viele Fotos gemacht und natürlich eine Auswertung
in der Schule.
10 Praktikantinnen
und Praktikanten haben ihr Praktikum im Tierheim Eisenberg durchgeführt.
Sehr interessiert nahmen sie am Arbeitsalltag teil. Sie kamen aus Eisenberg,
Königshofen, Bürgel und Schkölen.
Gemeinnützige
Arbeit mussten 25 Jugendliche mit insgesamt 734 Stunden im Tierheim leisten.
Auch heute möchte
ich mich wieder bei allen Helfern bedanken, die uns an den Wochentagen
sowie an den Wochenenden tatkräftig unterstützten: bei Kathrin
Bauer, die bis zuletzt hochschwanger im Tierheim fast täglich für
die Tiere und Menschen da war, bei Christine und Rolf Holzhey, die selbst
beruflich von Montag bis Samstag unterwegs sind, kommen Sonntag früh
ins Tierheim, bei Dietmar und Thomas Witteck, Monika Hädrich, Harry
Ranke Dietmar Sauer, Christine Würfel. Ohne deren Hilfe wüssten
wir manchmal nicht, wie es weiter gehen soll.
Zum Schluss möchte
ich natürlich nicht unsere fleißigen Jugendtierschützer
vergessen und möchte mich bedanken bei:
Uta Zirkler aus Bürgel; Kathleen Greibich aus Eisenberg; Sebastian
Hanke aus Eisenberg; Volker Hasenohr aus Eisenberg; Patrick Kötschau
aus Eisenberg; Sophie Schmidt aus Eisenberg; Heidrun Tostlebe aus Königshofen
Sie alle helfen tatkräftig
im Tierheim, beschäftigen sich liebevoll und mit viel Geduld mit
den Tieren, helfen bei Reinigungsarbeiten, beim Aufräumen und zum
Teil beim Bau. Interessiert wirken sie bei Informationsständen und
bei Veranstaltungen mit. Vielen Dank an dieser Stelle.
In diesem Jahr haben
wir uns für unsere Jugendtierschützer eine Überraschung
ausgedacht. Das soll aber natürlich erstmal ein Geheimnis bleiben.
Denn soviel Fleiß und jahrelange Treue muss auch einmal belohnt
werden.
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