Als
ABM – Kraft fingst Du an,
soweit
ich mich erinnern kann,
besuchtest
Kurse weiterhin
und
wurdest Tierheimleiterin.
Man
schlägt Dich vor, soviel ich weiß
für
den „Thüringer Tierschutzpreis“.
In
Erfurt wirst Du dann geehrt,
wie
sich so was auch gehört.
Wir
danken Dir für Deine Treue,
die
täglich Du beweist auf’ s Neue.
Die
Liebe zu den Tieren gab Dir die Kraft,
was
Du in den zehn Jahren dort geschafft.
Damit
jeder es begreifen kann,
schließt
sich EIN TAG IM TIERHEIM an.
Um
Sieben Uhr rollen die Autos ran,
ein
Tag im Tierheim, der fängt an.
Am
Wochenende schon halb Sieben,
weil
wieder Helfer ausgeblieben.
Sind alle da, so geht es dann,
zügig
an die Arbeit ‚ran.
In der Küche herrscht Gewühl,
Ingrid
füllt mit viel Gefühl,
als
des Tierheims treue Mutter,
Näpfe
voll mit Katzenfutter.
Schafft
sie auch gleich in die Zimmer,
den
„Miau – Ruf“ macht sie immer.
So
kommen auch die Katzen rege
durch
den Schlupf vom Freigehege.
Wer
im Zimmer Feinde wittert,
der
wird draußen dann gefüttert.
Wasser, sowie Trockenfutter
gibt
es auch von der Katzenmutter.
Lautes
Bellen von den Hunden,
treibt
die Anderen in die Runden.
Alles
rennt, rettet, flüchtet,
bis
dann alles eingerichtet.
Wasser
und die Futterschüsseln –
manche
müssen warten e’ bissel.
Ist
die Schlacht soweit geschlagen
muss man diesem Rechnung tragen:
Ein
Spruch der lautet wie es ist:
„Wer
viel frisst hat auch viel Mist!“
Mit
Eimer, Schaufel, Wasserstrahl
schafft
man es dann allemal.
Hat
man gedreht dann seine Runden,
ist
man fertig bei den Hunden.
Die Katzen hatten voll Erbauung,
jetzt
ebenfalls recht viel Verdauung.
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Dann
wird in der Streu gerührt,
bis
man das Feste nicht mehr spürt.
Ist
sauber dann das Katzenklo,
ist
nicht nur die Katze froh.
Doch
leider ging auch viel daneben,
da
muss man durch – so ist das eben.
Tücher
werden im Korb erneuert,
gekehrt,
gewischt und auch gescheuert.
Draußen ist man auch sehr rege,
in
dem Katzenfreigehege.
Zufrieden
ist nun jedes Tier,
nun
geht es ab zum Kleingetier.
Hamster,
Ratten, Vögel, Mäuse
warten
schon in ihrem Gehäuse.
Gemüse,
Obst und Löwenzahn
stehen
auf dem Speiseplan.
Danach
gönnt man sich ‚ne Pause
trinkt Kaffe, Selters und auch Brause.
Das
Handy ist stets aktuell,
man
ist zur Stelle und zwar sehr schnell.
Ein
Hund im Saale – Holzland – Kreis
sicher
nichts vom Tierheim weiß,
doch
ein guter Bürgermeister
ruft
die treuen Tierheimgeister.
Kurz
darauf geht die Fahrt dann los
und
er landet im Tierheimschoss.
Ingrid
sitzt im Büro
doch
die Arbeit macht nicht froh,
es
ist wirklich schlecht bestellt,
überall
da fehlt das Geld.
Naht
die Feierabendstunde
macht
man noch die Wasserrunde.
Hunde
raus und Tore zu –
hat
man heut’ zu Hause Ruh?
Und
so klingelt auch dann schon
um
Mitternacht das Telefon.
Man
ist förmlich aufgeschreckt
unsanft
aus dem Schlaf geweckt.
Ein
Hund liegt auf der Autobahn,
verletzt
und ob man helfen kann?
Man rettet ihn mit viel Bedacht –
es
ist schon weit nach Mitternacht –
bald
beginnt ein neuer Tag,
voller
Sorgen, Müh und Plag’.
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