Tierheim
- Eilenburg zu 100 % vom Hochwasser geschädigt.
Fotos: Stefan Lechner
Übergabe Spenden klick hier
Nachdem
die Spenden verstaut waren, wollten wir uns einen Eindruck von
den Zerstörungen des Tierheimes machen.

Der Eingangsbereich des zerstörten Tierheimes. Mauern einer Brücke über ein
Gewässer - es handelt sich
um einen Nebenarm des Mühlgrabens ( ohne Durchfluß ) wurden umgespült, rechts
fehlen diese vollständig.

Nur ein kleiner Mauerrest blieb stehen.

Ein trauriger Anblick !

Die Reste des Tierheimobjektes.

Zäune zerstört, Bungalows und Hütten verschwunden.
Rechts im Bild ein Bauwagen, der als Quartier für die Freigänger
diente und eigendlich
einige hundert Meter weiter weg stand.

Was einst in den Freigeländen stand ist weg, anderen Müll hat es angespült.
Erstaunlich ist, dass sich die Natur relativ schnell erholt und die Schlammflächen
wieder bewachsen.

Innenleben des o.g. Bauwagens - Freiläufer Katzenquartier.

Alle Zwischendecken im Tierheimobjekt sind heruntergebrochen, Türen lassen
sich nicht öffnen.
Zwischenwände im Haus sind verschoben oder fehlen.

Selbst Gittertüren wurden herausgerissen.

Das Objekt ist erheblich einsturztgefährdet.

Überall nur noch Unrat und stinkender Morast.


Der fehlende Rasen läßt den Weg der Flutwelle durch das Objekt erahnen.

Im stinkenden Morast sind Spuren von Katzen und Ratten zu sehen.
Offensichtlich haben es einige Freigänger überlebt und suchen im
ehemaligen Heim nach Futter.
Der helle Fleck ist keine Katze, sondern wird durch unseren Schatten gebildet.

Die Tierheimleiterin Frau Waltraut Wolf zeigt uns den bisher höchsten
Hochwasserstand von 1974

Das Tierheim war früher das Freibad von Eilenburg.
An einer Säule sind die Pegelstände verschiedenen Hochwasser angezeichnet.
Von unten nach oben: 1977 / 1981 / 1983 / 1963 / 1971 / 1974

Der Hochwasserstand von 2002 kann nicht mehr an der Säule angezeichnet
werden.
Dieser ist noch an den Bäumen hinter dem Haus zu erkennen.

Übersicht

Alles wurde ein Opfer der Fluten.

Der einzig noch vorhandene Bungalow liegt außerhalb des Geländes zwischen
Bäumen.

Dies war einmal ein Lagerraum.

Verdorbenes Baumaterial.

Wir verlassen den Ort der Verwüstung. Am Ende des hier sichtbaren Weges
beginnt Bahngelände. Dort stehen erhöht auf einem Bahndamm zwei leere ehemalige
Gebäude der Bahn.
Nach dort konnten die Mitarbeiter des Heimes die Tiere retten - obwohl sie
zur Evakuierung aufgefordert wurden und die
Tiere zurücklassen sollten. Diese Aktion wurde kurz vor der Flutwelle
geschafft.
Die Mitarbeiter des Tierheimes Eilenburg und die geretteten Tiere mußten
vier Tage zusammen auf
dieser "Insel" aushalten, ehe der Umzug in die Ausweichquartiere
erfolgen konnte.